Wer Anteile von geschlossenen Immobilienfonds auf dem Zweitmarkt kauft, kann teils unter dem Net-Asset-Value des Objekts einsteigen. Investoren sollten dennoch jede Beteiligung genau prüfen.
Dank günstigen Fremdkapitals und hohen Anlagedrucks sind die Preise für Fondsimmobilien wie Bürogebäude, Einzelhandelsobjekte oder Wohnhäuser auf Rekordhöhen gestiegen. Objekte in den Top-Lagen der A-Standorte sind nur noch äußerst selten und meist zu hohen Preisen zu finden.
Viele Investoren und Fondshäuser sind bereits auf weniger gute Lagen und kleinere Standorte ausgewichen. Früher galten Kaufpreisfaktoren, also die Jahresmiete in Relation zum Kaufpreis, von über 15 für Büroimmobilien als zu teuer. Das entsprach einer Anfangsrendite von etwa 6,6 Prozent. Heute sind Investoren zufrieden, wenn sie mehr als 3,0 Prozent bekommen, und auch das ist an
A-Standorten nicht mehr realisierbar.

 

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