Mit „Feeder-Fonds“ bieten Emissionshäuser privaten Kapitalanlegern die Möglichkeit, in Private-Equity-Zielfonds zu investieren. Hierbei sollte man die Kosten im Blick behalten – und der Zweitmarkt bietet besondere Chancen, empfiehlt Jörg Neidhart von Secundus Advisory.
Sich direkt am Erfolg von Unternehmen beteiligen – die meisten Anleger kennen dies nur von Investitionen am Aktienmarkt. Doch viel spannender ist oftmals eine Partizipation an den Erfolgen von Firmen, die nicht an einer Börse gelistet sind.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Mit „Private Equity“ lässt sich oftmals ein ungleich höherer Einfluss auf die künftige Unternehmenspolitik erzielen. Nicht selten ist die Optimierung eines Unternehmens mit frischem Geld und neuen Ideen von Erfolg gekrönt: Der Gang an die Börse ist dann der krönende Abschluss. Oder um es anders zu formulieren: Wenn der breite Markt auf eine Firma aufmerksam wird, haben Private Equity-Investoren oftmals ihren Schnitt schon gemacht.
Die Zahlen und Performancehistorie dieses Segments sind beeindruckend. Das Problem für den Privatanleger: Wenn die Apollos, Bains und Blackrocks dieser Welt einen neuen Fonds eröffnen, würde bei einer Investitionssumme von 100.000 Euro das Vorzimmer das Telefon gleich wieder auflegen – die Beteiligungssumme ist einfach zu klein.

 

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